MEHR ÜBER YOGA 

MYSORE STIL 

In der Mysore Klasse kann zu unterschiedlichen Zeiten begonnen werden. Wann du Zeit hast, beginnst du. Du teilst dir seIbst ein, wie lange du übst. Die Übungen sowie die Abfolge der Übungen sind in den sogenannten „Serien“ vorgegeben und werden auf dich und deine Yogapraxis abgestimmt. 

Der Mysore Stil ist ideal, um mit Ashtanga Yoga zu beginnen. Geübt wird je nach körperlicher Konstitution, Bereitschaft und Möglichkeiten des einzelnen. 

Vor gar nicht so langer Zeit wurde Yoga vom Lehrer an einen Schüler unterrichet. Das Konzept einer geführten Yogaklasse, d.h. ein Lehrer unterrichtet eine größere Gruppe an Schülern, ist relativ jung in der Geschichte. Über Jahrhunderte wurde Yoga von einem Lehrer an einen Schüler unterrichtet. Da sich Körper und Geist jedes Menschen, anders verschieden schnell entwickeln, kann eine individuell ausgerichtete Yogapraxis am besten wirken und fördern.

Unsere MYSORE Klassen sind ideal für Beginner und alle, die an einem geführten Ashtanga- oder anderen Yoga-Kurs teilgenommen haben und jetzt mit ihrer Selbstpraxis beginnen möchten.


Du beginnst mit dem Üben der stehenden Serie in Hinblick auf Synchronisation von Bewegung, Atmung und Blick. Dein Lehrer hilft dir bei jedem Schritt, deine Selbstpraxis weiterzuentwickeln. Mit der Zeit wirst du immer selbstständiger im Üben sein.

Mysore ist sicher einer der besten Wege eine gesunde und verantwortungsvolle Yogapraxis aufzubauen. Du brauchst dich nicht anzumelden. Komm einfach und bring etwas Zeit mit. 
Bei Fragen kannst du uns jederzeit anrufen oder schreiben. 

PRANAYAMA

Mit Pranayama werden Atemübungen bezeichnet. Genau übersetzt, bedeutet Pranayama, "Kontrolle der Lebensenergie". Pranayama ist das 4. Glied in Patanjalis achtstufiger Kette des Raja Yoga.          

Die Atemübungen bilden die Brücke von körperlicher Bewegung zur geistigen Betätigung. Pranayama kann nicht nur bei Krankheiten helfen, vor allem beruhigt, entspannt es und verändert die eigene Lebensenergie.

Durch bewusstes Ein- und Ausatmen, sowie Anhalten des Atem kehrt mehr und mehr Achtsamkeit des Übenden nach innen.

Der Tradition nach praktiziert man an Vollmondtagen nicht oder nur leicht und widmet sich mehr dem Pranayama (Atemübungen) und Meditation.

PRAKTIZIEREN MIT DEM MOND 

Aus der Tradition richtet sich die Yogapraxis nach dem Mondkalender. Das beruht auf der Erfahrung, dass vieles in der Natur von den Mondphasen beeinflusst wird. Wir Menschen bestehen aus beinahe 70% Wasser und somit ist es gut erklärbar, dass wir unsere Yogapraxis den Phasen des Monds anpassen.


Die Phasen des Mondes hängen vom Abstand des Mondes zur Sonne ab. Sonne und Mond üben eine Anziehungskraft auf die Erde aus – ihre jeweilige Position zur Erde hat Einfluss auf das Element Wasser (z. B. Ebbe und Flut) sowie auf das empfindliche Energiesystem nicht nur der Lebewesen.  Im Hinblick darauf reagiert der Mensch auf seine körperliche und auch seelisch-geistige Verfassung an Voll- und Neumond unterschiedlich. 

An Vollmondtagen ist das Prana (die aufsteigende Lebensenergie) am höchsten. In der Atmung können wir das mit dem Höhepunkt des Einatmens vergleichen. Es kann sein, dass wir sehr kopflastig sind und uns wenig geerdet fühlen, weshalb wir vor allem in der Ashtanga Yoga Praxis darauf achten uns mehr Pranayama (den Atemübungen) und der Meditation zu widmen.

Traditionell wird an diesen Vollmondtagen keine Asanas praktiziert. Da wir wissen, dass ein voller Stundenplan auch manchmal nur an diesem Tag Zeit bietet, um Yoga zu machen, passen wir unsere Stunden an und sie werden sanfter und vor allem ruhiger gestaltet. 

An Neumondtagen ist Apana (nach unten gehende Energie) am höchsten und manchmal fühlen wir uns an diesen Tagen eher träge. An diesen Tagen gehen wir speziell auf diese Energie ein.